Im Radsport geht es bei einer Partnerschaft um mehr als nur um Sichtbarkeit. Natürlich ist die Wiedererkennbarkeit bei Rennen wichtig, aber für uns liegt der wahre Wert vor allem in langfristigen Beziehungen.
Für uns bei FFWD sind Teams keine losen Sponsoring-Objekte, sondern Partner, mit denen man im Laufe der Zeit etwas aufbaut. Beziehungen, in denen gegenseitiges Vertrauen wächst und in denen Produktqualität, Service und praktische Erfahrung zusammenkommen. Diese Kontinuität sagt viel darüber aus, wie wir als Marke arbeiten und warum manche Verbindungen nicht nur viele Jahre andauern, sondern sogar nach einer Zeit der Trennung wieder aufgenommen werden.
Warum FFWD bei Teams funktioniert
Die Förderung von Talenten ist seit vielen Jahren eine wichtige Triebkraft für FFWD . Auf jeder Ebene, vor allem aber im Profi-Radsport. Nicht nur, weil es bereichernd ist, die Leistungen aus nächster Nähe mitzuerleben, sondern auch, weil Teams und Fahrer ihre Ausrüstung jeden Tag bis an die Grenzen bringen.
Angesichts dieser hohen Anforderungen ist der Kontakt zu den Teams von unschätzbarem Wert. Auf diesem Niveau geht das Feedback über die reine Geschwindigkeit hinaus. Es geht auch um Stabilität, Haltbarkeit, Handling und darum, wie sich ein Laufrad unter Druck, im Rennen und während intensiver Trainingsphasen verhält.
Es gibt aber noch eine weitere Seite. Teams tragen nicht nur zur Produktentwicklung bei, sie verleihen dem, was man als Marke vermitteln möchte, auch einen Kontext. Sie geben der Geschichte hinter dem Produkt ein Gesicht. Deshalb wählen wir bewusst Teams aus, die zu unserer Arbeitsweise passen: engagiert, flexibel und langfristig orientiert.

Kontinuität in der Praxis
Dass viele Partnerschaften mit FFWD über Jahre hinweg bestehen, ist kein Zufall. Das ist etwas, worin wir bewusst investieren. Ein gutes Beispiel ist das Metec Solarwatt Cyclingteam, mit dem wir seit 2012 ununterbrochen zusammenarbeiten. Das bedeutet, dass wir nun bereits unsere 15. gemeinsame Saison bestreiten.
Team Flanders ist ein weiteres gutes Beispiel. Die Zusammenarbeit lief von 2014 bis 2016 und wurde ab 2020 wieder aufgenommen. Damit ist dies nun bereits die 10. Saison, in der FFWD und Team Flanders zusammenarbeiten.
Bei VolkerWessels zeigt sich ein ähnliches Bild. FFWD arbeitete von 2017 bis 2020 mit dem Team zusammen und tut dies ab diesem Jahr erneut, nun auch einschließlich der Damenmannschaft.
Diese Rückkehr spricht Bände. Teams treffen ihre Entscheidungen nicht allein auf der Grundlage von Leistung oder Produktspezifikationen auf dem Papier. Sie kommen zurück, weil die Beziehungen bestehen bleiben, weil der Kontakt stimmt und weil Vertrauen darin besteht, was man voneinander erwarten kann.

Warum Teams wiederkommen
Die Grundlage langfristiger Beziehungen ist Vertrauen. Natürlich spielt die Produktqualität dabei eine führende Rolle, aber das ist noch nicht alles.
Ebenso wichtig sind gute Kommunikation, die Fähigkeit, schnell zu handeln, und die Flexibilität, sich bei Bedarf anzupassen. Gerade in Momenten, in denen etwas organisiert werden muss, wenn Service gefragt ist oder unter Zeitdruck gehandelt werden muss, merkt man erst wirklich, wie stark eine Beziehung ist.
Deshalb bedeutet Kontinuität für uns nicht nur das, was im Wettkampf geschieht, sondern auch alles drum herum: wie man kommuniziert, wie schnell man handeln kann und wie zuverlässig man ist, wenn es darauf ankommt.

Welche Partnerschaften tragen zur Produktentwicklung bei?
Langjährige Partnerschaften sorgen nicht nur für Bekanntheit, sondern liefern auch wertvolle Impulse für die Produktentwicklung. Das Feedback aus dem Rennsport und dem Training hilft uns besser zu verstehen, welche Anforderungen an die Ausrüstung auf höchstem Niveau gestellt werden. Ein eindrucksvolles Beispiel hierfür stammt aus dem Jahr 2018, als Niki Terpstra bei der Streckenbesichtigung von Paris–Roubaix den Wunsch äußerte, breitere Reifen – und damit auch breitere Felgen – zu fahren. Dieser Moment trug dazu bei, den Grundstein für die Entwicklung breiterer Felgenkonzepte zu legen.
Ein weiteres konkretes Beispiel ist die Zusammenarbeit mit den niederländischen Bahnsprintern Harry Lavreysen und Jeffrey Hoogland. Gemeinsam mit ihnen wurde die LION-Scheibe für die Bahn entwickelt. Ein Produkt, das nicht nur das Ergebnis technischer Expertise ist, sondern auch den spezifischen Anforderungen des Spitzensports entspricht. Dies zeigt auch etwas anderes über Partnerschaften: Sie sorgen nicht nur für Sichtbarkeit, sondern sind auch eine direkte Quelle für praktisches Wissen, Innovation und letztendlich für die Laufräder, die jeder fahren kann.
Mehr als nur Radsport
Auch wenn sich dieser Blog auf Straßenradteams und Partnerschaften konzentriert, findet man dieselbe Arbeitsweise auch in anderen Disziplinen wieder. Sowohl im Triathlon als auch im Gravel-Radsport bauen wir Beziehungen auf, die auf Vertrauen, Qualität und gegenseitigem Engagement basieren.
Der Kontext mag sich unterscheiden, doch die Grundlage bleibt dieselbe: die Zusammenarbeit mit Menschen und Teams, die einen sinnvollen Beitrag leisten und mit denen man sich gemeinsam weiterentwickelt.
Blick in die Zukunft
Aufgrund unserer Arbeitsweise ist FFWD nicht nur bei Rennen sichtbar, sondern über die gesamte Bandbreite der Marke hinweg. Dafür sind wir unseren Teams und Athleten besonders dankbar. Sie bilden eine verlässliche Grundlage, auf der wir unsere Produkte weiterentwickeln.
In den kommenden Blogbeiträgen werden wir näher darauf eingehen. Wir werden uns mit Technologien, Disziplinen und Partnerschaften befassen, die zeigen, wie Leistung in der Praxis entsteht.
Kontinuität wird dabei ein wichtiger Teil des Erfolgs bleiben. Nicht nur auf dem Podium, sondern vor allem bei allem, was davor liegt.





